Krimi/Thriller - Eden

Jude Law und Daniel Brühl in "Eden" © LEONINE
Jude Law und Daniel Brühl in "Eden" | © LEONINE
Bewertung:

Die hochdramatische und höchst seltsame Geschichte hört sich wie ein Groschenroman an, soll sich aber etwa so zugetragen haben. Schon der Dokumentarfilm "Satan Came to Eden" (2013) berichtete davon. Nun hat Regisseur Ron Howard mit Starbesetzung die Geschichte des Nietzsche-Anhängers Friedrich Ritter (Jude Law) auf die große Leinwand gebracht.

Der elitär-verschwurbelte Ritter, ein Verächter der Zivilisation, führt Anfang der 30er Jahre mit seiner schwerkranken Frau Dora (Vanessa Kirby) auf einem Archipel der Galapagos-Inseln ein isoliertes Leben. Das vermeintliche Paradies zerbricht, als andere Menschen als Störfaktoren auftauchen, seine Fans, ein deutsches Ehepaar (Daniel Brühl und Sydney Sweeney) und die durchgeknallte Baronin Eloise (Ana de Armas), die ein Hotel errichten wollen. Bekanntlich sind wir Menschen nicht für das Paradies gemacht, wir vertreiben uns selbst daraus - diese Erkenntnis vermittelt Ron Howard abenteuerlich, unterhaltsam und exotisch, ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen, packend ist die Geschichte allemal.

Knut Elstermann

Weitere Rezensionen:

RSS-Feed
  • Jude Law und Daniel Brühl in "Eden" © LEONINE
    LEONINE

    Krimi/Thriller 

    Eden

    Die hochdramatische und höchst seltsame Geschichte hört sich wie ein Groschenroman an, soll sich aber etwa so zugetragen haben. Schon der Dokumentarfilm "Satan Came to Eden" (2013) berichtete davon. Nun hat Regisseur Ron Howard mit Starbesetzung die Geschichte des Nietzsche-Anhängers Friedrich Ritter (Jude Law) auf die große Leinwand gebracht.

    Bewertung:
  • Mit der Faust in die Welt schlagen
    Across-Nations

    Drama 

    Mit der Faust in die Welt schlagen

    Nach dem vielbeachteten Roman "Mit der Faust in die Welt schlagen" von Lukas Rietzschel drehte Constanze Klaue ihr starkes Debüt. Wir begleiten eine zerfallende Familie in der ostsächsischen Provinz um 2000.

    Bewertung:
  • Ich will alles. Hildegard Knef
    Lothar Winkler / Agentur Hipp | Piffl Medien

    Dokumentation 

    Ich will alles. Hildegard Knef

    Hildegard Knef war eine Ausnahmeerscheinung in der oft so faden und biederen bundesdeutschen Unterhaltungskunst der Nachkriegszeit. Eine Diva mit internationaler Aura, Schauspielerin, Autorin und Sängerin, die mit ihrer unverwechselbaren, heiseren Stimme und klugen Texten einen ganz eigenen Stil schuf.

    Bewertung:
  • Beating Hearts © studiocanal
    studiocanal

    Drama 

    Beating Hearts

    Eine moderne Romeo-und-Julia-Tragödie erzählt Gilles Lelouch, der auch als Schauspieler bekannt ist, in seinem Cannes-Film "Beating Hearts". Basierend auf dem Roman "Jackie loves Johnser OK?" von Neville Thompson, dessen Handlung von Irland nach Frankreich verlegt wurde, schildert er die Liebe zwischen Jackie und Clotaire. Er kommt aus einer Arbeiterfamilie und rutscht immer tiefer ins gewalttätige, kriminelle Milieu ab, sie wächst kultiviert mit intellektuellen Eltern auf.

    Bewertung:
  • Funny Birds - Das Gelbe vom Ei © Filmwelt Verleihagentur
    Filmwelt Verleihagentur

    Komödie 

    Funny Birds - Das Gelbe vom Ei

    Drei Frauengenerationen führt das Regieduo Hanna Ladoul und Marco La Via in "Funny Birds - Das Gelbe vom Ei" zusammen. Die Geschichte spielt zwar in Virginia, wurde aber vollständig in Belgien gedreht, mit drei glänzenden Darstellerinnen. Auf einer Hühnerfarm lebt die etwas schrullige Laura (Andrea Riseborough), die ihren Hennen Namen gibt und sie ins Haus lässt. Als sie an Krebs erkrankt, zieht die Tochter Charlie (Morgan Saylor "Homeland") wieder zu ihr, was für reichlich Spannungen sorgt.

    Bewertung:
  • Florentina Holzinger in "Mond" © Grandfilm
    Grandfilm

    Drama 

    "Mond"

    Nach ihrem erfolgreichen Debüt “Sonne” bringt die im Irak geborene, in Österreich aufgewachsene, kurdische Regisseurin Kurdwin Ayub ihren zweiten Film ins Kino, “Mond” als Mittelstück einer Trilogie. Die Performancekünstlerin Florentina Holzinger spielt in ihrer ersten Filmrolle, sehr intensiv, die Kampfsportlerin Sarah, die in einer tiefen Krise steckt. Da kommt das Angebot genau richtig, im Haus einer schwerreichen Familie in Jordanien die drei Teenager-Mädchen zu trainieren, die allerdings nicht sehr begeistert sind.

    Bewertung:
  • The Last Showgirl © Goodfellas
    Goodfellas

    Drama 

    The Last Showgirl

    Es ist eines der großen Comebacks dieses Kinojahres: Pamela Anderson, der einstige Baywatch-Star, spielt in “Last Showgirl” die alternde Tänzerin Shelly. Ihre Las-Vegas-Show “The Razzle Dazzle” wird nach 30 Jahren abgewickelt, Shelly muss sich einen neuen Job suchen und zugleich ihr Leben ordnen.

     

    Bewertung:
  • Nicolette Krebitz in "Das Licht" © Frederic Batier/X-Verleih
    Frederic Batier/X-Verleih

    Drama 

    Das Licht

    Tom Tykwers fast dreistündiger Berlinale-Eröffnungsfilm ist ein thematisch schwer überfrachtetes Werk über eine Berliner Mittelstandsfamilie in der Dauerkrise, aber auch über alles, was uns derzeit so umtreibt: Klimakatastrophe, Radikalismus, Postkolonialismus und vieles mehr. Die Eltern von Teenager-Zwillingen werden von Nicolette Krebitz und Lars Eidinger gespielt.

    Bewertung: