Lesung - Von der Ordnung aller Dinge: Martin Wuttke liest Stanislaw Lem

in der Schinkelkirche in Schloss Neuhardenberg

Martin Wuttke © Ina Schoenenburg/Ostkreuz
Martin Wuttke | © Ina Schoenenburg/Ostkreuz

„Jeder Irrwitz ist denkbar.“(Stanislaw Lem)

Sein Kosmos reichte vom Weltraumabenteuer bis zu pessimistischer Kulturphilosophie, von poetischer Abhandlung über die Zivilisation bis zur analytischen wissenschaftlichen Beschreibung. Der polnische Schriftsteller, Philosoph und Visionär Stanislaw Lem war gelernter Mediziner und bewandt in Kernphysik, Mikrobiologie, Mathematik und Philosophie.

Schon früh erkundete er in seinen Schriften die Grenzen menschlicher Erkenntnisfähigkeit und die Möglichkeiten zukünftiger Technologien. Er gehört zu den meistgelesenen Autoren von Science-Fiction-Romanen, wobei er sich selbst wegen der Vielschichtigkeit seines Wirkens nicht als solcher bezeichnen mochte.

Der Schauspieler und Regisseur Martin Wuttke inszenierte bereits 2004 Lems Meisterwerk „Solaris“ auf dem Flugplatz in Neuhardenberg. Unter dem Titel „Von der Ordnung aller Dinge“ liest er am 24. Mai in der Schinkelkirche Texte aus dem Kosmos von Stanislaw Lem und beleuchtet dessen Theorie des Katastrophenprinzips sowie seine aberwitzigen philosophischen Hintergrundüberlegungen.

Schlossensemble Neuhardenberg © Toma Babovic
Schlossensemble Neuhardenberg | © Toma Babovic

radioeins präsentiert in Schloss Neuhardenberg:
22.06. Konzert Clueso (Kastanienwiese)
14.09. Konzert Max Prosa (Schinkel-Kirche)
11.10. Lesung Ulrich Noethen, Imogen Kogge, Benjamin Radjaipour (Großer Saal)