"Dennoch sprechen wir miteinander" - Stephan Lamby über seine Reise durch die Welt der Demagogen
Als Stephan Lamby bei einer Familienfeier erfuhr, dass sein amerikanischer Cousin im Januar 2021 beim Sturm aufs Kapitol dabei war, entschied er sich für eine ungewöhnliche Reise. Er wollte herausfinden, warum so viele Menschen aus der Mitte der Gesellschaft abdriften. Herausgekommen ist sein Buch "Dennoch sprechen wir miteinander".
Es ist der 6. Januar 2021. Ein aggressiver Mob stürmt das Kapitol in Washington, um zu verhindern, dass Joe Biden zum Präsidenten der USA ernannt wird. Mittendrin ist auch der Cousin des Autors Stephan Lamby. Als dieser auf einer Familienfeier davon erfährt, ist er geschockt – und begibt sich auf Spurensuche. Warum driften Menschen wie sein Cousin, aus der Mitte der Gesellschaft, so weit nach außen ab? Wie geht man um mit der zunehmenden Radikalisierung – in der Gesellschaft und im eigenen Bekanntenkreis?
Um diese Fragen zu beantworten, reist Lamby durch die USA, Argentinien, Italien und Deutschland. Er trifft auf Feinde und Verteidiger der Demokratie und sucht mit beiden das Gespräch. Am Ende der Reise steht sein Buch: "Dennoch sprechen wir miteinander: Wie ein Familientreffen zu einer Reise durch die Welt der Demagogen wurde."