Überzeugte Kommunisten, ehemals begeisterte Nazis, in Intrigen verstrickte Funktionäre, ihre Bürgerlichkeit in den Realsozialismus hinüberrettende Intellektuelle, Schuhverkäufer, Kellner, Fabrikarbeiter, Hausmeister, ein hoher Stasi-Mann – sie alle bilden das Personal von Christoph Heins neuem Roman „Das Narrenschiff“. Ein Buch, das die gesamte Geschichte der DDR umspannt, von der Staatsgründung bis Wiedervereinigung und dabei das Schicksal dieser Menschen schildert, die in der DDR lebten, dem Vergessen anheimgefallen sind und deren Träume wohlmöglich verwehten wie ein kurzer Hauch im Wind der Zeit.